15.12.2018 Neumitgliedertreffen

Wir laden Euch zu einem gemeinsamen Treffen mit den Neumitgliedern ein. Jede*r ist bei unserem Kennenlernen willkommen.

Der Kreisvorstand wird ein wenig die Partei- und Gremienarbeit innerhalb der Partei erklären. Euch werden die Medien vorgestellt, die euch für Informationen zur Verfügung stehen. Eka von Kalben, für unseren Kreis zuständige Landtagsabgeordnete, wird sich mit einem Video vorstellen und von der Landtagsarbeit berichten.

Am wichtigsten jedoch ist, dass wir Eure Wünsche und Erwartungen an Bündnis 90/Die Grünen kennenlernen möchten. Habt ihr Ideen für Aktionen oder den Europawahlkampf? Oder gibt es in euren Kommunen wichtige Themen, die noch kein Gehör fanden? Bringt all Eure Gedanken mit.

13.11.2018

Bundesdelegiertenkonferenz in Leipzig

Die Bundesdelegiertenkonferenz begann Freitag 09.11.2018 um 16:00 Uhr. Dem ersten Tag war der politischen Rede und dem Europawahlprogramm gewidmet. Am zweiten Tag gab es neben Diskussionen und Abstimmungen zum EU Wahlprogramm auch die Wahl der Europaliste und bis spät Abends die Wahl des Bundesschatzmeisters. So blieb am Sonntag noch gut Zeit das EU Wahlprogramm abzuschließen und sich weiteren Anträgen zu widmen.

Beeindruckend war Siona Cahill, eine der bedeutendsten Kämpferinnen für das Selbstbestimmungsrecht und Gleichberechtigung der Frauen in Irland. Sie hielt auch ein Plädoyer für ein geeintes Europa und Irland hielt. Ihre Rede findet ihr hier:

www.youtube.com/watch

Zum EU Wahlprogramm gab es fast eintausend Änderungsanträge, aber die Antragskommission hatte zuvor einen hervorragende Vorarbeit geleistet und konnte viele dieser Anträge einen oder übernehmen. Das EU Wahlprogramm besteht aus den Kapiteln

1. Erhalten, was uns erhält: Unsere natürlichen Lebensgrundlagen schützen

2. Stärken, was uns zusammen hält: Die Wirtschafts- Währungs- uns Sozialunion vertiefen

3. Sichern, was uns ausmacht: Freiheit, Demokratie und Menschenrechte verteidigen

4. Garantieren, was uns alle schützt: Frieden und Sicherheit fördern

5. Voranbringen, was uns voranbringt: Innovation, Bildung und Kultur

6. Ermöglichen, was vor Ort am besten gelingt: Europa der Regionen und Kommunen

Näheres zu unserem Wahlprogramm könnt ihr hier finden:

https://www.gruene.de/ueber-uns/2018/gruenes-wahlprogramm-zur-europawahl-2019.html

Unter den EU Listenkandidat*innen wurden Ska Keller und Sven Giegold zum Spitzenduo. Hier findet ihr die Liste bis Platz 20.

1. Ska Keller, 2. Sven Giegold, 3. Terry Reintke, 4. Reinhard Bütikofer

5. Hannah Neumann, 6. Martin Häusling, 7. Anna Cavazzini, 8. Erik Marquardt

9. Katrin Langensiepen, 10. Romeo Franz, 11. Jutta Paulus, 12. Sergey Lagodinsky

13. Henrike Hahn, 14. Michael Bloss, 15. Anna Deparnay-Grunenberg, 16. Rasmus Andresen

17. Alexandra Geese, 18. Niklas Hendrik Nienaß, 19. Viola von Cramon, 20. Daniel Freund

Leider ist unsere Segeberger Kandidatin Anna Leidreiter nicht in der Europaliste. Dafür konnten wir aber den Flensburger Rasmus Andresen auf 16 platzieren. Die gesamte Liste bis Platz 40 findet ihr hier:

https://www.gruene.de/ueber-uns/2018/ska-keller-und-sven-giegold-sind-das-gruene-spitzenduo-fuer-die-europawahl-2019.html

Alle Beschlüsse, Videos, ... des Parteitages findet ihr hier:

https://www.gruene.de/ueber-uns/2018/bundesdelegiertenkonferenz-im-november-2018-in-leipzig.html?pk_campaign=bdk18-hero

weitere Impressionen findet ihr hier:

https://www.facebook.com/grn.kv.segeberg/

06.11.2018

Anna Leidreiter: Eine Segebergerin für Europa

Auf dem Landesparteitag am 23.09. bekamen Anna Leidreiter aus Norderstedt und Rasmus Andresen das Schleswig-Holsteiner Votum für eine Kandidatur zur Europawahl. Alle Kandidat*innen aus dem Bundesgebiet werden sich auf der kommenden Bundesdelegiertenkonferenz vom 09.11. bis 11.11. in Leipzig zur Wahl stellen. Hier findet ihr die Bewerbungsrede von Anna auf dem Landesparteitag:

"Liebe Freund*innen

hiermit bewerbe ich mich bei Euch um das Votum des Landesverbands für die Aufstellung der Liste zur Europawahl 2019. Gemeinsam mit euch, möchte ich die Europäische Union neu gestalten. Wir haben in Schleswig-Holstein hierfür viele Angebote zu machen: sei es unsere Lernkurve mit der Energiewende, unsere grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit Skandinavien, Stadt – Land – Kooperationen oder auch die gesellschaftliche Integration von Minderheiten.

Um diese Erfahrungen mit anderen EuropäerInnen zu teilen, brauchen wir fachkundige, kommunikationsstarke und bürgernahe Europaabgeordnete. Gemeinsam mit euch, möchte ich den Kreis der Europabegeisterten erweitern und konkrete Reformen umsetzen. Bisher habe ich das aus der Zivilgesellschaft heraus getan. Seit über 8 Jahren arbeite ich für den World Future Council, wo ich derzeit den Klima- und Energiebereich leite und die Europaarbeit verantwortete. Darüber hinaus bin ich Beraterin bei Greenpeace, Mitglied im BUND, Gründerin zweier Solargenossenschaften in Schleswig-Holstein, Grünen Mitglied in der BAG Europa und Mutter einer 6- monatigen Tochter. Nun möchte ich politische Verantwortung übernehmen und frage euch um euer Vertrauen. Während die Vielzahl der Probleme in der EU einen leicht überwältigen kann, sehe ich darin auch eine Chance, für unsere Kinder ein besseres Europa zu schaffen. Denn die wichtigsten Zukunftsfragen "gesellschaftliches Zusammenleben in Vielfalt und Digitalisierung", "ökologisches Gleichgewicht und Klimawandel", sowie "soziale Sicherung und Frieden" lassen sich nur grenzüberschreitend lösen.

Energie ist historisch betrachtet ein strategisch wichtiger Politikbereich von Nationalregierungen. Die Kontrolle von Energiequellen und –systemen war und ist ein Symbol der politischen Stärke im geopolitischen Machtgefüge und elementares Mittel für zentrale politische Ziele wie die Versorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit. Es ist daher kein Zufall, dass der Grundstein für die europäische Integration die Vergemeinschaftung von Energiegütern ist: Kohle und Stahl. Und auch im Jahr 2014 war es die Abhängigkeit von Energieimporten, die die Europäische Kommission veranlasste, eine Energieunion zu gründen. Die Idee hiervon ist es, dass Grenzen keine Hürde mehr dafür sein sollen, eine

nachhaltige, sichere, bezahlbare und wettbewerbsfähige Energieversorgung für alle Europäischen

BürgerInnen sicherzustellen. Damit hat Europa eine bisher einmalige Strategie für einen grenzüberschreitenden Energiebinnenmarkt vorgelegt. In Zeiten des lauter werdenden Nationalismus in vielen Mitgliedsstaaten, sehe ich in dieser Energieunion das entscheidende Instrument, unsere Grüne Europavision umzusetzen. Als schleswig-holsteinische Europäerin vertrete ich eine Energiepolitik, die auf den Prinzipien der  ökologischen Vielfalt, Generationsgerechtigkeit, Solidarität, Demokratie und Subsidiarität basiert. Dies bedeutet konkret,

- das Ziel der Vollversorgung durch effiziente erneuerbare Energien im Strom-, Wärme- und Transportsektor politisch zu verankern,

- eine Industriepolitik zu etablieren, die den Aufbau dieser Vollversorgung durch Erneuerbare Energien zu einem  Motor für wirtschaftliche Entwicklung macht, besonders in heutige Bergbauregionen und im Kampf gegen die Jugendarbeitslosigkeit,

- Kommunen und Regionen als handlungsfähigen Akteur bei der Umsetzung der Energiewende zu stärken,

- die Entwicklung der nationalen Energie- und Klimapläne im Rahmen der EU-2030 Ziele auf die Aktionspläne für nachhaltige Energie des Konvents der Bürgermeister aufzubauen,

- die Akteursvielfalt und damit Bürgerenergie im Energiemarkt fördern und sozioökonomische Wertschöpfung das zentrale Kriterium ist,

- das Konzept der „Regionalen Kooperation“ und die Idee von grenzüberschreitenden Energienetzen auch im Bereich der Verteilernetze anzuwenden und damit grenzüberschreitende Städtepartnerschaften für die Entwicklung von regionalen, intelligenten Netzen zu fördern.

Diese Arbeit beginnt nicht erst in Brüssel im Europäischen Parlament, sondern bereits im Wahlkampf, in den Kreisverbänden, auf der Straße, im Netz. Ich freue mich darauf, diesen Weg mit euch gemeinsam zu gehen und danke jede und jeden von euch für euer Vertrauen.

06.11.2018

Grüne Kommunalpolitiker*innen treffen sich

Am 02.11.2018 haben sich Grüne Kommunalpolitiker*innen in Elmshorn getroffen. Unsere "Kommunalos" treffen sich regelmäßig, um sich mit der Landtagsfraktion, dem Vorstand und natürlich auch untereinander  über kommunalpolitische Themen auszutauschen. Dieses Mal war der Abend speziell einem Thema, der "GAR-SH" gewidmet. Auch Jan Philipp Albrecht, unser Minister für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung (MELUND) war da und stellte sich Fragen der Politiker*innen.

06.11.2018

Wir haben gewählt!

Auf der Kreismitgliederversammlung am 26.10.2018 haben wir die Delegierten für die Parteitage gewählt. Außerdem können wir uns darüber freuen, dass nun mit Levke Christiansen ein Mitglied der Grünen Jugend Teil des Vorstandes ist.

Die einzelnen Delegierten zu den Parteitagen können auf dieser Internet Seite unter "Partei -> Mandat Übersicht" gesehen werden.

Des weiteren hat sich Anna Leidreiter vom Ortsverband Norderstedt vorgestellt. Anna bekam am 23.09.2018 auf unserem Landesparteitag das Votum für eine Kandidatur für die Europawahlen. Ihre Schwerpunktthemen sind Energiewende und Klimawandel. Auf der anstehenden Bundesdelegiertenkonferenz wird Anna sich nunmehr um einen aussichtsreichen Platz als Kandidatin für Europa bewerben.

Besonders freuen wir uns über die vielen neuen Mitglieder, die wir in den letzten Wochen hinzubekommen haben. Auch sie haben sich einen ersten Einblick in die Parteiarbeit auf der Versammlung gemacht und viele neue Leute kennengelernt.

12.10.2018

Kamingespraech über Naturschutz und Landwirtschaft

Auf Einladung des Haustierparks Arche Warder fand am 10.10.2018 zum 5. Mal das "Kamingespräch" zu Fragen des Naturschutzes, der Umweltbildung, der Tierethik und dem Miteinander von Natur und Landwirtschaft statt.

Alle Experten befürworteten grundsätzlich die Einrichtung eines Natur-Großschutzgebietes in Schleswig-Holstein. Allerdings müssen dafür bestimmte Voraussetzungen gegeben sein und Bedingungen erfüllt werden. Die notwendige Größe, Vernetzung von inselartigen Schutzgebieten und ein fachkundiges Gebiets- und Besuchermanagement sind dafür Voraussetzungen. In diesem Zusammenhang spielt auch die Landwirtschaft eine besonders wichtige Rolle.

Die Politik müsse, so die einhellige Meinung der Experten, die Landwirte für besondere Leistungen und Aufwendungen im Naturschutz so entschädigen, dass es aufgrund dieser Maßnahmen nicht zu Ertragseinbußen kommt. Nur so könne man eine Akzeptanz in der Landwirtschaft erreichen. Über diese Wege könne man nicht nur einen erheblichen Beitrag für die Artenvielfalt erzielen.

Die Ausweisung großer Schutzgebiete müsse auch gekoppelt seit an die Einrichtung außerschulischer Lernorte mit dem Ziel, Bildung für nachhaltige Entwicklung zu gestalten und Menschen im Rahmen eines sanften Tourismus (allerdings mit Auflagen) wieder stärker an die Natur heranzuführen.

(Beitrag Kai Froelich)

Teilnehmer*innen

Prof. Dr. Dr. Kai Froelich
Prof. Dr. Edgar Schallenberger
Prof. Dr. Ulrike Täck
Prof. Dr. Ulrich Fehlberg
Dr. Walter Hemmerling
Klaus-Peter Lucht
Rolf Martens

12.10.2018

Segeberg, Dein Wald

Für den 07.10.2018 hat der Kreisverband zu einer geführten Waldwanderung im Ricklinger Forst eingeladen. Die Wanderung wurde fachlich von Frau Schnipkoweit, Försterin der Landesforsten Schleswig-Holstein, geführt. Unter anderem dabei Marlies Fritzen (MdL), Uwe Thater und Ulrike Täck.

Die Wanderung ging durch Waldbereiche, die für die Forstwirtschaft derzeit genutzt werden. Wenn auch der Befall im Ricklinger Forst überschaubar ist, konnte Frau Schnipkoweit uns Fichten erläutern, die vom Borkenkäfer befallen sind. Teilweise gab es Waldstücke mit sehr alten Bäumen, die schon ein Mal von den Landesforsten als Naturwaldfläche vorgeschlagen worden, welches aber vom Land abgelehnt wurde. Hier gilt es dran zu bleiben.

Der Ricklinger Forst weist auch Naturwaldflächen auf, auf denen zum Beispiel auch der Schwarzstorch nistet. Deshalb sollte man Naturwaldflächen nicht betreten. Des weiteren war Gesprächsthema die Jagd.

28.09.2018

Eberhardt Krauß nun im Kreistag

Nachdem Pia Bröker ihr Kreistagsmandat wegen eines Auslandsstudiums niedergelegt hatte, rückte nunmehr Eberhard Krauß aus Kayhude nach. Am 27.10. wurde Eberhardt das Mandat im Kreistag offiziell vom Kreispräsident, Claus Peter Dieck, übergeben.

26.09.2018

Landesparteitag In Harrislee

Am 23.09. war unser Landesparteitag in Harrislee nahe der dänischen Grenze. Das Hauptthema des Parteitages war Europa.

Gastrednerin war die Grüne Bürgermeisterin der dänischen Stadt Fanö, Frau Sofie Valbjorn. Auch in Dänemark sind momentan schwierige Zeiten und es gibt Tendenzen zu einer nationalen Abschottung. Insofern strebte Frau Valbjorn eine Beteiligung im Stadtrat an. Dass sie dann aber sogar Bürgermeisterin wurde, damit hatte sie nicht gerechnet. In ihrer Rede hob sie hervor, wie bedeutend grenzüberschreitende Zusammenarbeiten in Europa sind und sie bedauert es zu tiefst, dass es an der Deutsch-Dänischen Grenze wieder Kontrollen gibt. Am Herzen lag ihr vor allem das Wattenmeer, welches als grenzübergreifendes UNESCO Welterbe nicht angegriffen werden darf.

Es gab viele Europa bezogene Anträge. Hier erwähnt werden soll der Antrag "Atomkraft Nein Danke! Europaweit" von der Schreibgruppe Ulrike Täck, Bernd Voß, Josefine Möller, Philipp Schmagold, Gilbert Sieckmann-Joucken, der vom Landesvorstand in den Leitantrag übernommen wurde. Erwähnenswert ist auch der Antrag der Grünen Jugend zur Organspende, der die Widerrufsmethode bevorzugt. Hierzu gab es eine sehr kontroverse Diskussion, die, obwohl der Antrag beschlossen wurde, sicher noch zu weiteren Diskussionen führen wird.

Auf diesem Parteitag wurden die Schleswig-Holstein Kandidat*innen für das EU Parlament gewählt. Das Votum haben Anna Leidreiter (KV Segeberg) und Rasmus Andresen (KV Kiel) bekommen. Über Annas Votum freuen wir uns besonders.

28.09.2018

Nordstaat: Wie geht Norddeutschland?

Am 20.09.2018 veranstalteten Bündnis 90/Die Grünen eine Posiumsdiskussion zum Thema Nordstaat. Bei Klick auf das Nordstaat Logo könnt ihr das Thesenpapier der Landesarbeitsgemeinschaft Nordstaat einsehen.

Die Begrüßung hielt Eka von Kalben, Fraktionsvorsitzende der Landtagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Landtag Schleswig-Holstein. Eka hob die Kooperation in der modernen Welt hervor.

Ein Impulsvortrag machte Theo Weirich, Werkleitung Stadtwerke Norderstedt, Geschäftsführung wilhelm.tel. Er berichtete von Projekten aus Norderstedt: Seit vier Jahren ist Norderstedt CO2 frei und als nächstes sollen die Projekte "water foot print", "digital foot print" und "Flächen foot print" angegangen werden. Er sieht Norderstedt als Digitalisierungsmotor für Schleswig-Holstein und eine Bewerbung für das Betreiben des 5G Netzes wird betrieben. Herr Weirich hob hervor, dass die großen Konzerne dieses eher kritisch sehen, weil weitere Konkurrenz hinzu kommt.

Eine Einführung in das Thema gab Hans-Joachim Grote, Innenminister Schleswig-Holstein. Er stellt sich eher die Frage, wie die Menschen in einem neuen Raum zusammen leben, als wie sie kommunizieren. Eine Aufgabe der regionalen Identität sei nicht der richtige Weg und man müsste einen dritten Raum definieren, in dem sich die Menschen wieder treffen.

An der Talkrunde nahmen außerdem Teil: Uli Wachholtz (Präsident von UV Nord), Gothart Magaard (Bischof im Sprengel Schleswig und Holstein) und Volker Thormählen (Direktor des NDR Landesfunkhauses Schleswig-Holstein). Moderation Marlene Langholz-Kaiser und Thorsten Berndt, Sprecherin*innen LAG Nordstaat. Das Schlusswort hatte Ines Strehlau, Grüne Landtagsabgeordnete im Ausschuss für die Zusammenarbeit der Länder Schleswig-Holstein und Hamburg.

28.09.2018

Grüne Kreistagsfraktion auf Klausurtagung

Am 15.09.2018 tagte die Fraktion des Segeberger Kreistages. Einerseits ging es darum, sich persönlich zu finden, denn es gibt auch neue Mitglieder in der Fraktion. Des weiteren wurde ausgelotet, wo und wie man sich verbessern kann und die Bedeutung politischer Sprecher und Arbeitsteams für bestimmte Fachgebiete. Außerdem wurden Ideen für Anträge, die noch gestellt werden sollen, gesammelt.

Am 05.09.2018: Wirtschaftstag des Kreises Segeberg. Die WKS (Wirtschaft für den Kreis Segeberg mbH) lud ein. Die Veranstaltung fand statt in der neuen Feuerwehrwache in Kaltenkirchen.

Einführende Worte hielten Hanno Krause (Aufsichtsratsvorsitzender der WKS und Bürgermeister von Kaltenkirchen) und Jan Peter Schröder (Landrat des Kreises Segeberg). Die Moderation hatte Dieter Hamann (Prokurist der WKS).

Ulrike Winzer ( Unternehmensberaterin und DenkEvent Speakerin) hielt einen interessanten Vortrag, wie Firmen sich um neue Mitarbeiter bemühen können. Sie hob hervor, dass in Zukunft nicht die Firmen die Fachkräfte aus Bewerbungen herauspicken, sondern, dass eher die Fachkräfte sich die guten Firmen herauspicken. Insofern müssen Firmen für potentielle Mitarbeiter auch attraktiv sein durch Flexibilität für die Lebensmodelle und Bedürfnisse der Mitarbeiter.

Kirsten Frohnert (Projektleiter Bundesprojekt - Erfolgsfaktor Familie) betonte in ihrem Vortrag darüberhinaus, dass neben Familienfreundlichkeit in Bezug auf Kinderbetreuung, die Mitarbeiter auch die Möglichkeit haben sollen, flexible Arbeitszeitmodelle für die Pflege von Kranken oder Alten oder auch für ehrenamtliche Tätigkeiten (z.B. Feuerwehr) zu bekommen.

Mathias Lentfer (Geschäftsführer Jungheinrich Service & Parts AG & Co KG) betrachtete das Thema Firmenkultur aus Sichtweise der Firmenziele, die Wachstum und Umsatz sind. Familienfreundlichkeit empfand er nicht als entscheidenden Faktor für Fachkräfte, in einer Firma zu bleiben. Die Mitarbeiter seien zufrieden, wenn sie ihre Arbeit verstehen und ihren Teil an der Zielerreichung der Firma kennen. Auf Publikumsfrage der SPD, ob Firma Jungheinrich einen Betriebsrat hat, hat Herr Lentfer ablehnend reagiert und zu Verstehen gegeben, dass ein Betriebsrat unnötig sei.

Bernd Jorkisch (Vorstandsvorsitzender HanseBelt e.V. und Honorarkonsul der Republik Finnland) hob hervor, wie bedeutend Verkehrsanbindungen für die Wirtschaft der Beltregion sind und bekannte sich zum Projekt der festen Fehmarnbelt Querung. (Bündnis 90/Die Grünen haben hier durchaus eine geteilte Meinung). In Bezug auf das Thema des Abends machte er eindeutig klar, das der Mensch im Mittelpunkt der Wirtschaft und wirtschaftlicher Erwägungen sein muss. Um Fachkräfte zu erzeugen und sie zu halten ist Ausbildung der Schlüssel.

Am Ende des Vortragsabends konnten die Anwesenden die neue Feuerwehrwache von Kaltenkirchen besichtigen. In dem schönen neuen Gebäude konnte neben hochmoderner Technik auch liebevoll gepflegte Oldies gesehen werden, die durchaus noch in Benutzung sind.

Im Gruppenbild von links nach rechts: Jan Peter Landrat Schröder, Bernd Jokisch, Ulrike Winzer, Kirsten Frohnert, Mathias Lentfer, Hanno Krause

Am 31.08.2018 wurde Detlef Matthiessen (dritter von links im Bild) zum neuen Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft Energiepolitik gewählt. Er übernimmt das Amt von Ulrike Täck, die bereits im Juni ihren Rücktritt erklärte. Sprecher Team ist somit Luca Brunsch (links im Bild) und Detlef. Mit Detlef bekommt die LAG einen sehr erfahrenen Energiepolitiker, der bereits seit 40 Jahren in der Partei ist. Der Frauenplatz wurde durch eine Frauenkonferenz für Detlef freigemacht.

03.09.2018

Projekt Obstbaumwiese und Biotop am Ihlsee

Unser grünes Mitglied Henning Vollert berichtet von seinem ökologisch Projekt: Das Anlegen einer Obstbaumwiese und eines Biotopes am Ihlsee:

Im Juni haben wir ja zahlreiche Apfelbäume gepflanzt. Obwohl der sandige Boden fast 4 Monate knochentrocken war, haben alle Bäumchen überlebt (auch die Walnuss). Täglich wurden 2 bis 6 Gießkannen Wasser zur Wiese geschleppt und verteilt. An dieser Stelle großen Dank für die Mithilfe der Freundinnen. 

Im Juni hatte ich zudem Saatgut für zwei Blumenwiesen beantragt. Im Rahme der Aktion „Schleswig-Holstein blüht auf“ haben wir nun Saatgut für die erste Wiese bekommen - sozusagen ein Geschenk von Robert Habeck, der die Aktion initiiert hat. Das Land musste durch Pflügen oben aufgebrochen werden, damit die Saat auch eine Chance hat, sich gegen Gräser durchzusetzen (s. Foto). Es werden dann gut 22 kg Saat auf einer Fläche von 4000 qm verteilt und festgewalzt. Übrigens haben wir direkt Glück gehabt, da etwa 10x mehr Anträge gestellt worden sind, als das Land eingeplant hatte. Daher kann die 2. Wiese auch erst 2019 angelegt werden.

Next step: im Mai werden wir wohl den Teich anlegen.

28.08.2018

Haltung zeigen! Es geht um das Tierwohl.

Am 27.08. lud Bernd Voß, MdL, agrarpolitsicher Sprecher zu einer Podiumsdiskussion mit dem Thema Tierwohlsiegel auf Lebensmitteln. Auf dem Podium diskutierten unter anderem (auf den Fotos von links nach rechts) Dietrich Pritschau (Bauernverband SH), Bernd Voß, Gudrun Köster (Verbraucherzentrale SH), Stefanie Pöpken (PROVIEH), Silvia Bender (BUND) und die Moderation hatte Lasse Petersdotter, MdL, tierschutzpolitischer Sprecher.

Das Tierwohlsiegel soll mit einer Skala von 0 bis 3 (0 = konventionell, 3 = artgerechte) den Verbrauchern transparent machen, wie die Tieren gehalten worden.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Herr Pritschau vom Bauernverband fast nur Nachteile darin sieht, welches im Widerspruch mit den Meinungen von Bündnis 90/Die Grünen, BUND, PROVIEH und der Verbraucherzentrale steht, die sich diese Kennzeichnung wünschen.

Der Bauernverband, der sich vor längerer Zeit zu diesem Siegel bekannte, rudert nunmehr zurück und sieht Schwierigkeiten. Die Argumente von Herrn Pritschau: Der Mehraufwand für die Bauern überwiegt. Lebensmittel in denen Fleisch ein Bestandteil ist, sind zu kompliziert für ein Siegel. Mit der Siegelflut können die Verbraucher nicht umgehen und werden nicht bereit sein, mehr für besseres Tierwohl zu bezahlen. Ein Tierwohlsiegel würde Bauern drängen, die Tierhaltung aufzugeben, weil es zu teuer wird. Das Siegel würde zu mehr weggeworfenen Lebensmitteln führen, weil Verbraucher dieses weniger kaufen.

Tatsächlich gibt es derzeit eine Schwemme von Siegeln, die oft aber aus Marketinggründen teils von den Supermarktketten selbst vergeben werden, ohne das dahinter transparente Qualitätskriterien stehen, so Frau Köster von der Verbraucherzentrale. Staatliche Siegeln würden zur Verringerung dieser führen mit einheitlichen Kriterien. Da das Bundestierschutzgesetz Grundlage hierfür ist, sollte das Gesetz novelliert werden, meint Frau Pöpken vom PROVIEH. Denn darin sind zu viele Ausnahmen aufgezeigt, die z.B. das Abschneiden von Schweineschwänzen und Hühnerschnäbeln erlauben.

Auf das Argument von Herrn Pritschau, dass die Kunden nicht mehr bezahlen würden, erwidert Frau Köster, dass viele Kunden schon heute bereit sind, für eine billige Marinade am Fleisch unverhältnismäßig mehr zu bezahlen. Außerdem ist die Preistransparenz heute nicht gegeben. Wenn z.B. ein Bio Produkt 60 ct. mehr kostet, als ein konventionelles, so gehen davon nur 5 ct. an den Bauern. Was mit den restlichen Geld passiert, ist nicht bekannt.

Der Bauernverband sieht anstatt eines Siegels, dass man das Geld besser in die Lebensmittelbildung der Kinder stecken sollte, sodass sie selbst entscheiden können, was sie als spätere Verbraucher kaufen. Lasse Petersdotter erwiderte, dass aber auch kundige Verbraucher ohne Siegel gar nicht erkennen können, was drin ist. Man solle doch beides tun: Bildung und Siegel.

Bernd Voß äußerte, dass es schon erstaunlich ist, dass sich seit Einführung der Nummerierung der Eier vor 14 Jahren nichts mehr in dieser Richtung bewegt hat. Wenn man Lebensmittelsiegel nicht in gesetzliche und staatliche Hand gibt, so fördert dies den Siegelwildwuchs.

Am 15.08. besuchte Ingrid Nestle (MdB) die KlimaschutzmanagerInnen (Heiko Birnbaum und Sabine Guder) und den Vorsitzenden des Klimaschutzrates (Arne Hansen) unseres Kreises Segeberg.

Ingrid Nestle interessierte sich dafür, welche klimaschutzrelevante Themen in unserem Kreis aktuell sind. Zum Beispiel verkehrsbezogene Themen wie Nordbahn, A20 und Radwegekonzepte. Unsere KlimaschutzmanagerInnen erklärten in, für die Bundestagsabgeordnete, beeindruckender Weise, wie viele Projekte und Aktivitäten in unserem Kreis zu Klimaschutz und Klimawandel existieren: z.B. Klimaschutz für Schüler, Initiative Klima 21, Leitkonzept Erneuerbare Energien Region, Förderrichtlinie Ladeinfrastruktur, ...

Des weiteren wurden gegenüber Ingrid Nestle folgende Themen hervorgehoben, die gerne auf Bundesebene Gehör finden können: Zuständigkeiten durch Baulastträgerschaft, Anhebung der Förderquoten und Reduktion des bürokratischen Aufwandes der Antragstellungen für Klimaschutzprojekte.

Auch anwesend waren Frank Hartmann und Hendrik Schrenk (Bauleitplanung des Kreises) und Ulrike Täck (Sprecherin Vorstand Bündnis 90/Die Grünen und Mitglied des Kreistages)

klick auf Titel = Pressemitteilung

11.08.2018

Reise zum Partnerkreis Drawsko Pomorski

Vom 07. bis 10.08. war unsere Grüne Ulrike Täck in Funktion als zweite stellvertretende Kreisvorsitzende mit einer Delegation des Landrates Jan Peter Schröder in Drawsko Pomorski, welches der Polnische Partnerkreis unseres Kreises Segebergs ist.

Die Segeberger Delegation bestand aus Landrat Jan Peter Schröder, Kreispräsident Claus Peter Dieck, erster stellvertretender Landrat Kurt Barkowsky, zweite stellvertretende Landrätin Edda Lessing, zweite stellvertretende Kreispräsidentin Ulrike Täck. Organisiert wurde die Partnerschaft und die Reise von Herrn Rüdiger Jankowski.

Neben ein paar lokalen Firmen, wurde ein Bezirkszentrum für Berufs- und Weiterbildung und ein Kindergarten für behinderte Kinder besucht.

11.08.2018

Das 3000ste Mitglied der Grünen in Schleswig-Holstein

Nord-Grüne wachsen auf 3000 Mitglieder

Zum Mitgliederzuwachs bei Bündnis 90/Die Grünen sagt der Landesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen Schleswig-Holstein, Steffen Regis:

Mit Michel Mazylis aus Ostholstein begrüßen wir Grüne in Schleswig-Holstein das 3000. Mitglied. Binnen eines Jahres freuen wir uns über einen Mitgliederzuwachs von über 500 Mitgliedern. Das zeigt, dass das politische Interesse vieler Menschen nach wie vor ungebrochen ist.

Viele begeistern sich nicht nur für eine ökologische, gerechte und weltoffene Politik sondern treten aktiv dafür ein. In der derzeitigen von Populismus und Hysterie geprägten Zeit macht uns das Mut und gibt uns Rückenwind für unseren eigenständigen Grünen Kurs mit einer klaren und verantwortungsvollen Haltung.

(Bündnis 90/Die Grünen, Landesverband Schleswig-Holstein, Pressesprecherin Claudia Jacob)

12.07.2018

Grüne Gentechnik

09.07.2018 Veranstaltung mit Podiumsdiskussion zur grünen Gentechnik im Landeshaus in Kiel. Eingeladen hat Bernd Voß (Mitglied des Landtages) und agrarpolitischer Sprecher von Bündnis 90/Die Grünen. Bernd seines Zeichens nach selbst Landwirt.

Grüne Gentechnik heißt nicht, dass dies etwas mit unserer Partei zu tun hat. Es werden bei der Gentechnik verschiedene Grundarten unterschieden in Abhängigkeit vom Nutzungsbereich der jeweiligen Gentechnik. Grüne Gentechnik bezieht sich auf alles, was im Agrarbereich genutzt wird.

In der Podiumsdiskussion musste vor allem Frau Dr. Gunhild Leckband eines mittelständischen Pflanzenzuchtbetriebes (NPZ Innovations GmbH) kritischen Fragen stellen. Ihrer Meinung nach bietet die Gentechnik im wesentlichen Chancen und kaum Risiken. Vor allem Annemarie Volling (Netzwerk gentechnikfreie Landwirtschaft und Lebensmittel) und Dr. Broder Breckling (Universität Vechta) erläuterten real existierende Risiken. Die Veranstaltung wurde von Frau Oda Lambrecht (freie Journalistin des NDR) moderiert.

Bei klick auf das grüne Bild bekommt ihr ein paar Informationen.

12.07.2018

Kreismitgliederversammlung

Mitgliederversammlung am 06.07.2018. Insgesamt waren 24 Mitglieder uns Interessierte anwesend.

Europa steht derzeit unter besonderen Herausforderungen. Was bedeutet dies und wie stehen wir dazu. Im Mai 2019 werden Europawahlen sein. Eka von Kalben ist überzeugt, dass diese Wahlen wegweisend sein werden und hebt drei Fragestellungen hervor:

1. Wie können wir die EU besser erklären?

2. Wie können wir die EU mehr begrünen?

3. In welcher Hinsicht muss sich die EU verändern?

Die Herausforderungen hierzu: Rechtsruck und nationale Abschottungsbestrebungen versuchen die Errungenschaften der EU in Frage zu stellen. Jedoch wissen viele Menschen um nur sehr wenige positive Errungenschaften. Eka zeigte hierzu ein karikativ gemeintes Video in Anlehung an eine Szene des Filmes "Live of Brian" von Monty Python.

https://www.youtube.com/watch?v=S5h5RJpiKsw

Ein Problem der EU ist, dass alle Entscheidungen einstimmig beschlossen werden müssen, welches zu oft zum Ausbremsen von Veränderungen führt. "Wir brauchen ein Mehrheitssystem", ist Eka von Kalben überzeugt. Außerdem sollten im Fokus von Förderungen ökologische und integrationsfördernde Projekte stehen. Die anschließende Diskussion mit den Mitgliedern ging um die Themen Plastikverpackungen, Wasserreinheit, Agrarförderung, Energieeffizienz und Digitalisierung.

Eka von Kalben ist auf Sommertour auch mit dem Thema Schwimmen. Erfahrt mehr auf ihrer Internet Seite.

 

12.07.2018

Segeberger Kreisklimarat

04.07.2018 Sitzung des Kreisklimarates mit Gastreferentin Silke Nolting der Kommunalen Umweltaktion U.A.N. Nach einleitenden Worten des Fraktionsvorsitzenden der Bündnis 90/Die Grünen und Vorsitzender des Kreisklimarates Arne Hansen, präsentierte Frau Nolting Prognosen, wie sich die Klimaveränderung auf den Kreis Segeberg auswirken (Diagramm) und mit welchen Maßnahmen der Kreis den teilweise unausweichbaren Folgen entgegnen kann. Für Kreis Segeberg bedeutet der Klimawandel im Wesentlichen eine größere Überschwemmungsgefahr durch häufigere Starkregenereignisse. Schon jetzt bereiten sich verschiedene Kommunen mit einer größeren Auslegung von Abwasserkanälen darauf vor. Man möge an vergangene Starkregenereignisse denken, bei denen Keller überschwemmt worden und teilweise sogar die Gullideckel von den Straßen abhoben.

20.06.2018

Eka von Kalben schwärmt aus im Kreis Segeberg

Die Mitglieder der Landtagsfraktion schwärmen derzeit in den Kreisen Schleswig-Holsteins aus. Eka von Kalben, die ihr Regionalbüro im Kreis Segeberg hat, war am 20.06.2018 in zwei Firmen in Wahlstedt. Zusammen mit ihrem Team Thorsten Berndt und Daniela Hartmann besuchten sie die Firma Pelz (Gewerkschaft Textil), die Produkte wie Watte pads und Wattestäbchen herstellt und Firma Arko (Gewerkschaft Verdi), von denen der Kaffee und die Confiserie bekannt ist. Begleitet wurde Eka auch von Ulrike Täck, die als Fraktionsmitglied des Kreistages auch im Wirtschaftsausschuss des Kreises Segeberg sich für die Belange der regionalen Wirtschaft interessiert.

Ziel des Ausschwärmtages war, das Gespräch mit VertreterInnen der Gewerkschaften zu suchen. Diskutierte Themen waren unter anderem Arbeitskräftemangel, Leiharbeit, Vereinbarkeit von Familie und Beruf (Kita Situation), Lehrlingsausbildung, Integration von Geflüchteten in das Berufsleben und Zusammenarbeit von Gewerkschaften. Von Firma Pils, zum Beispiel, wurden die neuen MitarbeiterInnen, die über die Flucht nach Deutschland kamen, sehr positiv gesehen.

Aus den Gesprächen wurde eines immer wieder klar: Die Wirtschaft muss vom Mitarbeiter her gedacht werden: Wenn ein Arbeitgeber und das Lebensumfeld für MitarbeiterInnen attraktiv ist, ist das gut für die Firmen selbst, denn gute MitarbeiterInnen wollen kommen und bleiben.

20.06.2018

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20.06.2018

Kreistag hat sich konstituiert

Die konstituierende Sitzung des Segeberger Kreistages war am 11.06.2018. Nun sind Bündnis 90/Die Grünen mit neun Mitgliedern und Bürgerlichen dabei:

Fraktionsvorsitz hat Arne Hansen inne und Stellvertreterin ist Caerstin Hunger. Zur zweiten stellvertretenden Kreispräsidentin wurde Ulrike Täck gewählt.

Insgesamt besteht nun unsere Fraktion aus (Sitzreihenfolge): Arne Hansen, Caerstin Hunger, Raimund Schulz, Ulrike Täck, Annelie Eik, Gilbert Sieckmann-Joucken, Pia Bröker, Rolf Pahl, Hella Dorando-Marsch

In der Grafik ist die Sitzverteilung der Fraktionen zu erkennen. Jedoch gab es bereits bei der ersten Sitzung bei der CDU und der AfD Änderungen durch Rücktritte von Mandatsträgern.

Zeitungsbeiträge:

http://www.kn-online.de/Lokales/Segeberg/Kreistag-Segeberg-Redner-muessen-sich-kuenftig-kuerzerfassen

http://www.ln-online.de/Lokales/Segeberg/Neuer-Kreistag-macht-sich-an-die-Arbeit

20.06.2018

Treffen der Grünen KommunalpolitikerInnen in Kiel

Am 08.06. haben sich die Grünen KommunalpolitikerInnen von Schleswig-Holstein im Landeshaus in Kiel getroffen. Landtagsfraktion sowie Landesvorstand berichteten von der aktuellen Lage und Themen wurden im Plenarsaal diskutiert. Unter anderem gab es Vorträge zu den Themen Kita und Schule, Umwelt- und Naturschutz, Mobilität und (Rad)Verkehr, sowie Umgang mit der AfD auf kommunaler Ebene.

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